The historical network/ Final statement
Veröffentlicht von joka1978 in VU Digitale Medien am 01/24/2012
Die Suche bei den beiden Netzwerken brachte eigentlich keine verwertbaren Ergebnisse. Für die Begriffe rund um Street – Art und Banksy wurden die meisten Treffer unter den Veranstaltungen erzielt. Genie, Geniezeit, Geniereligion und die Namen Lange-Eichbaum, Zilsel oder Lombroso brachten zwar viele Treffer, wobei vor allem Lombroso noch immer ein großes Thema in Italien zu sein scheint, aber auch nach längerer Suche in den Suchergebnissen selbst fand ich leider nichts verwertbares. Für weitere Informationen scheint mir diese Art der Informationsbeschaffung aber auch für das Geschichtsstudium interessant und ich habe mich in die H-SOZ-U-KULT Mailingliste eingetragen.
Grundsätzlich kann ich sagen, dass mir die Vorlesung in Bezug Informationsbeschaffung und Recherchemöglichkeiten doch einiges gebracht hat. Ich konnte vieles direkt in meine Suche zu meiner Arbeit in der KU Text & Diskursanalyse einfließen lassen. Sicherlich war mein Thema ein für Historiker nicht auf den ersten Blick geeignetes. Aber es gelang mir durch intensive Beschäftigung die Verbindung der historischen Dimension der Genievorstellungen gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Film von Banksy und der Geniedarstellung im Film herzustellen.
Ich finde die Vorlesung für eine moderne Art der Historiographie wichtig, da ich, wie ich schon einmal erwähnte, das Gefühl habe, dass besonders viele Historiker und auch Studenten der Geschichte den neuen Medien skeptisch gegenüberstehen. Diese Skepsis ist meiner Meinung nach erstens unbegründet und zweitens eines Wissenschafters nicht würdig, da man als solcher immer von neuen Entwicklungen profitieren und damit partizipieren soll!
Google vs. Abstracts
Veröffentlicht von joka1978 in VU Digitale Medien am 01/17/2012
Wenn man die von mir gewählten Suchbegriffe rund um Banksy, Street Art und Genie in Google eingibt, fällt natürlich als erstes auf, dass bei fast allen historischen Begriffen und “Street Art” der Wikipedia – Artikel an erster Stelle kommt. Bei “Banksy” und “Exit through the gift shop” kommen hingegen die Homepages von Banksy bzw. des Filmes an erster Stelle, bevor die Wikipedia – Einträge kommen. Diese eEgriffe unterscheiden sich ebenfalls dadurch, dass bereits unter den ersten 5 Treffern viele Zeitungsartikel von Tages- und Wochenzeitschriften aus Deutschland und der USA aufscheinen, die ich im Zuge meiner Recherche schon durchgesehen habe und sich hauptsächlich mit der Kontroverse des Filmes über Wahrheit oder Fälschung, oder mit der Suche nach der wahren Identität Banksys auseinandersetzen. Das FInden von wissenschaftlichen Arbeit, Abstracts, Aufsätze oder ähnliches im “normalen” Google – Modus bleibt erfolglos auf den ersten 10 Seiten.
Interessanter wird es bei der Suche unter “Google Scholar”. Hier findet man sofort viele Einträge die sich mit der Bedeutung Banksys in der Street – Art auseinandersetzen, der Rezeption seines Werkes und der kunstwissenschaftlichen Beschäftigung mit Street – Art befassen. Interessanterweise lässt sich mit dem Suchbegriff “Exit through the gift shop” kein wesentlich anderes Suchergebnis erzielen. Eine medienwissenschaftliche Behandlung des Filmes findet man nicht (Vielleicht sollte ich meine Arbeit online stellen).
Überraschend auch die Ergebnisse bei Google Scholar zu den verschiedenen “Genie” Begriffen. Auf den ersten Seiten werden als Treffer hauptsächlich Sekundärliteratur zu den von mir für die Arbeit verwendeten Büchern von Lange – Eichbaum, Lombroso, Weininger und Zilsel angezeigt (siehe auch meinen Wiki-Eintrag). Die normale Google – Web Suche zeigt hingegen keinen einzigen Treffer der Scholar – Suche auf den ersten beiden Seiten an.
Die Suche nach den gewählten Begriffen in bei Historcial Abstracts oder Historische Bibliografie online sind bei den Geniebegriffen ergiebiger. Interessanterweise finden man bei Historischer Bibliografie Online zunächst viele Einträge, die den Begriff Genie mit der Ingenierskunst – als Technik verknüpfen. Erst ab den 20. Eintrag wird der Geniebegriff, wie ich ihn für meine Arbeit verwende vermehrt aufgeührt. Einige Artikel, die ich schon für meine Arbeit recherchiert habe, sind auch hier dabei. Erwartungsgemäß fällt die Suche bei den Begriffen “Banksy” und “Exit…” in diesen Datenbanken spärlich aus, oder wird im Falle von Banksy falsch übernommen. Bei diesem Begriff kommen wissenschaftliche Aufsätze zum Thema Währung und Bankensystem.
Am ertragreichsten war die Suche nach wissenschaftlichen AUfsätzen zu diesem Thema mit Google – Scholar, die zu beiden Themenfeldern, Banksy und Genie einige Ergebnisse brachte.
In Wikipedia schreiben nur Idioten, Bücher werden nur von Genies geschrieben
Veröffentlicht von joka1978 in VU Digitale Medien am 12/06/2011
so etwas ähnliches hatte ich bei der letzten VO im Kopf, als es um zitierfähigkeit von Wikipedia ging. Ich hätte nicht gedacht, dass ich einer der wenigen bin, die der Meinung ist, dass Wikipedia zitierfähig ist. Dabei sind viele der Vorlesungsteilnehmer um Jahre jünger und noch viel mehr in eine internetaffine Welt geboren als ich. Nun, wie so oft beschleicht mich hier der Gedanke, dass insbesondere Lehrende und scheinbar auch Studierende der klassischen geisteswissenschaftlichen Fächer etwas skeptisch gegenüber der grossen weiten Welt der modernen Technik sind (Stichwort: Benutzung von Overheadfolien im Jahr 2011, geschätzte 15 Jahre nach der Erfindung von Powerpoint). Das trifft bei mir auf völliges Unverständnis – wie auch der Artikel von Maren Lorenz. Ich bin der Meinung, dass Wikipedia sehr wohl zitierfähig ist! Denn viele Beiträge sind hervorragend geschrieben, ausgezeichnet didaktisch aufbereitet und verständlich geschrieben – im Gegensatz zu vielen Büchern. Dies hilft auch, wenn man Zitate in Arbeiten gibt, die ja meist den tieferen Verständnis dienen sollen! Einen gut recherchierten, zitierfähigen Artikel erkennt man oft auch an den dementsprechenden Endnoten, die bei langen Artikeln oft schon in den dreistelligen Bereich gehen. Natürlich sind Beiträge, insbesondere zur Geschichte und Politik, auf ihre Ideologien zu prüfen, aber ist das nicht auch bei Bücherquellen zu machen? Warum traut man einem Autor mehr als mehreren Autoren als Korrektiv? Die Möglichkeit, dass mehrere Menschen, die in verschiedenen Bereichen der Welt auf gewachsen sind, verschiedenes Hintergrundwissen haben und Wissen in verschiedenen Regionen der Erde generiert haben, einen Beitrag einen ständigen Verbesserungsprozess unterwerfen trägt zu einer schnelleren, aktuelleren und präziseren Wissensgenerierung bei. Die Ausgabe von Büchern wird, wenn überhaupt alle paar Jahre erneuert, was in unserer heutigen Zeit einen sehr großen Wissenssprung bedeuten kann. Durch die Nachverfolgbarkeit der einzelnen Versionen ist meiner Meinung auch das Argument der nicht aktuellen Zitierung falsch. Zusammgefasst sind die meine Gründe für ein klares Jahr zur Zitierfähigkeit: Die Gemeinschaft als das bessere Korrektiv, verschiedene Sichweisen bringen mehr Objektivität, viele Literaturhinweise zeugen von fundierten, nachweisbaren Wissen und eine verfügbare Versionsgeschichte über Permalinks sichert die Nachweisführung des Zitats.
Zum Schluß möchte ich noch meinen pesrönlichen Schmunzler aus der vergangenen VO – Einheit teilen. Der selbe Kollege, der etwas von durch die CIA gefälschten Wiki – Einträgen fieberte, argumentierte 10 Minuten später mit der bequemen Einfachheit Bildquellen aus Wikipedia zu übernehmen. Photoshop lässt grüßen!
Historical Abstracts
Veröffentlicht von joka1978 in VU Digitale Medien am 12/06/2011
Englische Schlagwörter:
Street Art, Banksy, genius, genius – religion, modern art in movies, mockumentary, genius in history, genius – era.
Historical Abstracts:
Die Suche nach street art mittels Phrasensuche unter Abstracts und Title bringt unter Einschränkung der Publikation 2001 bis 2010 2 verwertbare Artikel, wobei es sich um einen Artikel über eine sogenannte No-Go Ära in Birmingham handelt
Unter der Suche nach Bankys findet sich unter der All Text Suche 2 Artikel, die beide für mich relevant erscheinen. Einer behandelt die Besonderheiten der britischen Ironie anhand von berühmten britischen Künstlern und wie sie diese zum Ausdruck bringen. Im Bezug auf meine Arbeit, kann das fundierte Hinweise auf Banskys Biografie und auch an seine Arbeitesweise – Stichwort Mockumentary – bringen. Der Artikel The Return of the Beauty behandelt den Versuch von Künstlern, ua auch Banksy, die Schönheit wieder in die moderne Kunst zurückzubringen. Interessanter weise kommt hier im Abstract auch street or public art vor. Dieser Artikel wäre als auch mit einer Suche mittels Kontextoperatoren oder logischen Operatoren mit dem Begriff Street art erschienen.
Die Suche nach den Geniebegriffen bedurfte einiger Versuche bis ich gute Ergebnisse erreichte. Als optimale Kombination stellte sich “genius” im Abstract AB and “1900″ im ganzen Text TX dar.
Generell gab es wie zu erwarten wieder viele Artikel zum Genie, sodass die Suche eingeschränkt werden musste. Zu den Begriffen street-art, Banksy und mockumentary hingegen gab es nur sehr wenige Treffer, die aber auch weiterhalfen.
Ausgewählter Artikel:
Tebbe, Jason, From memory to research: German Popular Genealogy in the Early Twentieth Century. In: Central European History (2008), Jg 41, Nr.2, 205-227
Der Artikel war direkt von Historical Abstracts über die UBW – sfx Suche bei der Camridge univsersity press als pdf verfügbar. Auch die Elektronische Zeitschriftenbibliothek führte zu dieser Ausgabe.
Data – Bank(sy)
Veröffentlicht von joka1978 in VU Digitale Medien am 11/24/2011
In der Datenbanksuche der UB habe ich folgende Datenbanken gefunden, die für mich hilfreich sein könnten. Vielleicht findet man hier wissenschaftliche Arbeiten zu Street – Art und Banksy sowie seine Einbettung in die kunsthistorische Auseinandersetzung. Durch die verbreitete Gleichsetzung von Genie mit Künstlern lässt sich in diesen Datenbanken vielleicht auch etwas zur Geniegeschichte finden.
AAT – Art & Architecture Thesaurus
ABM – ARTbibliographies Modern (CSA)
AKL – Allgemeines Künstlerlexikon – Internationale Künstlerdatenbank (de Gruyter / refworks)
Art & Architecture Index (EBSCO)
BHA – Bibliography of the History of Art (1975-2007)
IIPA – International Index to Performing Arts (Chadwyck-Healey)
Das Datenbank – Infosystem der Nationalbibliothek finde ich besser gegliedert. Es erleichtert die Suche nach Datenbanken zu bestimmten Themen und erleichtert es so, beim Durchblättern schneller auf eine Datenbank zu stoßen, die weiterhelfen könnte.
Online Contents – SSG Zeitgeschichte
ART-Guide – Sammlung kunsthistorischer Internetquellen
Art world dealers (hier lässt sich vielleicht herausfinden, in wie weit die Käufe im zu analysierenden Film echt sind)
Fachkatalog Zeitgenössische Kunst